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16
Juni

Gaben Sibiriens: Bärentraube (Bärenohren)

Kapitel darüber, wie Bärentraube unseren Nieren hilft und Entzündungen in unserem Körper lindert...

Alle haben über den Nutzen der Bärentraube für unseren Körper gehört, aber nur wenige können diese rätselhafte Pflanze erkennen. Die Bärentraube zieht zwar keine Blicke auf sich, ist aber dadurch bekannt, dass sie eine entzündungshemmende, harntreibende und antiseptische Wirkung hat.

Heilkundige im Antiken Griechenland wussten davon, aber die erste Erwähnung der Bärentraube ist auf das 12. Jahrhundert datiert: Die Eigenschaften dieser Heilpflanze wurden in einem altenglischen Heilbuch beschrieben. In der Rus wurde die Bärentraube zur Behandlung der Harnblase, der Harnsteinerkrankungen und der Syphilis verwendet. In der wissenschaftlich-praktischen Medizin finden sich die Angaben zu Eigenschaften der Bärentraube in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Frankreich.

Man sagt, dass die Bärentraube ihren Namen vom Wort "tolokno" (Mehl) erhalten hat, da in den Hungerjahren aus trockenen Beeren Mehl gemacht und aus Mehl Brot gebacken wurde. Die wissenschaftliche Bezeichnung kommt von den altgriechischen Wörtern "Bär" und "Rebe", d.h. Bärentraube. In Russland wird die Bärentraube oft als "Bärenohren" bezeichnet. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass die Blätterform der Bärentraube an die Ohren eines Bären erinnert.

Porträt eines Phytotherapeuten

Die Bärentraube ist ein andauernder kleiner niederliegender Strauch aus der Familie der Heidekrautgewächse mit einer Wuchshöhe von 30 bis 50 cm. Die Pflanze bevorzugt Laubwälder, Kieferwälder, große Lichtungen und wächst im Norden des europäischen Teils Russlands, in Sibirien und im Fernen Osten. Die Blütezeit beginnt im April und der Blütestand bekommt rosafarbene Blüten, die im Herbst zu kugelartigen dunkelroten Früchten mit dem mehligen Fruchtfleisch und dem herben und bitteren Geschmack werden.

Die Bärentraube wird oft wegen ihrer Ähnlichkeit mit der Preiselbeere verwechselt. Bei genauerer Betrachtung sieht man allerdings den Unterschied leicht: Die Wuchshöhe der Preiselbeere ist niedriger als die der Bärentraube, ihre Blätter sind an den Rändern gekrümmt und haben eine länglichere Form und Einsprengungen. Forstwirte erkennen die Bärentraube anhand einer weiteren Besonderheit: Sie ist sehr feuerbeständig. Wenn nach einem Brand alles schwarz ist, aber einzelne grüne Inseln zu sehen sind, dann ist es die Bärentraube.

Heilende Eigenschaften der Pflanze

Die moderne Medizin verwendet die Bärentraube als desinfizierendes, entzündungshemmendes und harntreibendes Mittel bei Erkrankungen der Harnblase und der Harnwege (z. B. Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung).

Zu Heilzwecken werden auch die Blätter der Bärentraube verwendet, die eine reichhaltige chemische Zusammensetzung haben, die bis jetzt der Gegenstand von wissenschaftlichen Studien ist.

Welche wertvollen Substanzen enthalten die Blätter der Bärentraube:

  • Arbutin hat eine starke harntreibende und antiseptische Wirkung, es inhibiert das Wachstum der Erreger bei Harnwegsinfektionen, verbessert die Funktion der Nieren und scheidet schädliche Stoffe und Toxine aus.
  • Gerbstoffe haben eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung. Sie wirken auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes adstringierend und bilden dadurch einen Schutzfilm.
  • Flavonoide bekämpfen Viren, Bakterien und Mikroben und tragen zu einem normalen Ausscheiden der inneren Flüssigkeit durch die Nieren bei.
  • Organische Säuren: Die Ursolsäure fördert die Bildung und die Exkretion der Galle, während die Gallussäure eine antimikrobielle und antioxidative Wirkung hat.

Der Extrakt der Bärentraubenblätter ist in der Zusammensetzung folgender Produkte von Siberian Wellness enthalten:

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